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Leserstimmen

Peters Laube

Amazon


Ein geniales Buch! Großes Kino!






Der Irrwitz der Trennung






hinter dem Horizont





Weltbild

Ein Roman, der unter die Haut geht.




Libri    


ich habs verschlungen


....Eines vorweg: Wer einfache Kost bevorzugt, ist bei Jana Jürß falsch. Die Autorin verlangt ihren Lesern und Leserinnen viel ab. Es geht um die Mauer. Vor zwanzig Jahren wurde sie abgerissen, in den Köpfen und Herzen besteht sie jedoch weiter wie ein Phantomschmerz. In einer beklemmenden und gleichzeitig (im wahrsten Sinne des Wortes) irrwitzigen Geschichte beschreibt die Autorin diesen Zustand. Sie beschreibt die Menschen, die die Mauer mit sich herumschleppen und daran zerbrechen....(26.10.2010)


....Beeindruckend ist, wie die Autorin die Geschichte erzählt: Stringent und völlig schonungslos werden die Charaktere bloßgelegt: Die erfolgreiche Journalistin, die von ihrem Mann verprügelt und vergewaltigt wird, ihre kleine Schwester, die sich aus Liebe aufopfern möchte, der Charismatiker, der mit sich selbst nicht zurechtkommt, eine alte Frau mit Leichen im Keller. Es stockt einem beim Lesen mehr als einmal der Atem vor Spannung, aber das beste ist: Die Story ist nicht nur ganz und gar stimmig, sie ist auch unglaublich witzig erzählt......(21.10.2010)


....ja, was liegt hinter dem Horizont? Die Hauptpersonen der Geschichte von Jana Jürß würden mit Udo Lindenberg wohl ergänzen: "...geht's weiter", obwohl einem nach der Lektüre gerade über das Wohin und Wie dieses "Weiter" zwischen Ost und West durchaus Zweifel kommen können, den Jana Jürß schreibt über das "Ost" und "West" in den Köpfen.
Wie erzählt man die innere Struktur, die psychologische Befindlichkeit Deutschlands 20 Jahre nach der Wende? Wie vertont man die Sprachlosigkeit über das "Ost und West" in den Köpfen?....(9.10.2010)


....Wie sieht es mit Gesamtdeutschland zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung aus? Wie fühlen Menschen in Ost und West. Die Geschichte um Jele, Peter, Friederike und Frau Virse ist ein OstWestGeschichte, die rührend und und sarkastisch gleichermaßen geschrieben ist....Jana Jürß ist ganz nah an ihren Figuren, während sie in Neustrelitz (Mecklenburg) mit ihren "kleinen Leuten" eine große Geschichte um Liebe, Angst, Mord, Zweifel und Ausweglosigkeit erzählt....(16.10.2010)


....Es ist kein DDR-Roman, es ist ein BRD-Roman. Die Autorin nimmt den Leser mit auf die Reise in ein Heute, was manchen Menschen fremd und unwirklich vorkommen mag. Die Geschichte handelt vom Bösen, von Unlösbarem und von der Angst und der Verzweiflung, die Ursache von allem ist. Es ist eine großartige Groteske, die uns alle miteinander auf den Arm nimmt und nicht unbedingt nett zu uns ist. Gerade deshalb ist der Roman so gut, weil er bloßlegt und weil er nicht versucht, krampfhaft Lösungswege aufzuzeigen. Meine Fazit: Große Literatur....(22.10.2010)