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Über mich

Geboren und aufgewachsen in Neustrelitz (Mecklenburg), als siebtes Kind eines Lehrers und einer Hausfrau. Beruflich lange im IT-Bereich zuhause, bis endlich die Möglichkeit bestand, nicht nur in der knappen Freizeit zu schreiben.
Seit 2005 freiberufliche Autorin.
Verheiratet, zwei Kinder.
Bereits seit frühster Kindheit entdeckte ich die Liebe zur Literatur, Tage konnte ich in meiner Ecke im Zimmer hocken. Hauptsache, ich hielt ein Buch in meinen Händen und durfte darin lesen.
Einige Begleiter meiner Jugend: Hans Fallada, William Somerset Maugham, Heinrich Mann, Bertolt Brecht, Fjodor M. Dostojewski und Michail Alexandrowitsch Scholochow.
Weitere Stationen:
Neubrandenburg, Rostock, Nienburg (Weser), München, Stuttgart, jetzt in Ostfriesland lebend.


Mariannes Himmelpforte

Was verbinden? Den Kopf verbinden, das Herz verbinden? Oder besser abbinden, bis es nicht mehr weh tut?

Doch steige ich aus, ohne Verbandszeug. Ich bin Marianne, war es schon immer und muss sehen, wo ich hingekommen wäre. Wo ich hingehörte, eigentlich. Wie es üblich war. Muss sehen, wie ich meine letzten Tage verbracht hätte, wenn es nicht beendet wäre. Zwei Hunde laufen mir vor die Füße, zwei große langhaarige Schäferhunde. Ich mag Tiere, wie nichts sonst auf dieser Welt. „Heinrich“ höre ich einen Ruf, „Heinrich“, wieder, lauter, ein Befehl nun. „Himmler, kommt her, zu mir. Kommt zum Herrchen!“. Die Stimme bekommt ein Gesicht, einer der Hunde bellt, der andere wedelt mit dem Schwanz. Die Stimme schreit: „Ihr blöden Hunde!“ Beide Hunde laufen zu dem Gesicht, werfen sich hin, freuen sich.

Andere Gesichter stehen dabei, hören, wie das eine Gesicht Heinrich und Himmler belehrt, wie die Stimme ihnen sagt, sie sollten nicht zu Fremden, könnte doch sein, dass diese dreckiges Blut haben, könnte doch sein, Heinrich und Himmler würden sich ins dreckige Blut verbeißen und sich den Magen verderben. Die anderen Gesichter gehen leise weg, wollen nicht die sein, an denen sich der Magen verdorben wird...